#Zelten

Pauli bloggt über das Zelten auf Fehmarn

Ich liebe Urlaub. Egal ob kurz oder lang. Es ist einfach schön, wenn meine Menschen den ganzen Tag da sind und wir Zeit für uns haben. Wenn es dann auch noch an den Strand geht, geht mein kleines Mopsherz auf vor Freude. Da versteht ihr bestimmt, warum ich wieder ganz aus dem Häuschen war, als es hieß, dass es über das Wochenende nach Fehmarn geht. Scheinbar sowas wie Sylt nur mit ’ner Brücke und in einem anderen Meer. Na dann mal los, ich bin bereit.

Vor Ort angekommen war ich dann ganz gespannt wie unsere Ferienwohnung oder unser Hotel so aussehen wird. Gibt es wieder ein kuscheliges Sofa für mich? Habe ich einen eigenen Garten? Als ich aus dem Auto ausgestiegen bin, war ich erstmal froh, mir etwas Luft zu machen. Doch dann höre und sehe ich es gleich: unglaublich viele Menschen und vor allem auch die Kleinen von denen. Menschen-Welpen, uuaarghh. Laut und anstrengend. Was haben die hier mit mir vor? Zum Glück entspannt sich mein erster Eindruck schon nach ein paar Minuten. Wir sind nämlich auf dem Strandcamping Wallnau-Platz angekommen und da ist das „Kinderparadies“ und der Shop gleich neben der Rezeption. An unserem Platz ist es viel ruhiger und auch sehr schön grün. Aber wo ist jetzt unsere Bude? Meine Menschen scheint diese Frage nicht zu bewegen und sie packen sogleich fröhlich den Kofferraum aus. Irgendwann fuchteln sie mit so ’ner großen Tüte rum und fummeln da komische Stangen rein. Am Ende steht da eine Minihütte – Zelt genannt – mit einer Luftmatratze drin und auf den zugegebenermaßen saubequemen „Schlafsäcke“ genannten Dingern mache ich es mir erstmal gemütlich.

Okay, ich bin ja ein expeditiver Typ und offen für Neues. Mal sehen, wie die nächsten vier Tage werden.

Von unseren Zeltnachbarn – die tatsächlich aber einen Wohnwagen haben (Menschensprache ist schon komisch) – erfahren wir, dass es 14 Tage am Stück nur geregnet hat. Ich denke mir noch so, kein Problem, ich bin ja jetzt da und mit mir das gute Wetter, da reißt der Himmel auch schon auf. Alle reden jetzt zwar von der „Sonneninsel Fehmarn“ aber insgeheim denke ich mir nur „… wenn Engel und Möpse reisen!“.

Nach dem Zeltaufbau sind meine Menschen um gefühlte 100 Mückenstiche reicher und wir erkunden erstmal die Insel. Dabei weht eine recht ordentliche Briese, die wohl mit einen Anteil daran hat, dass die Sonne uns nett begrüßt.

Neben uns und der Sonne freut das hier vor allem die Surfer und Kite-Surfer, die waghalsig über die Ostsee rasen. Spaß macht das Zuschauen allemal und wir genießen dabei die Luft und die Zeit füreinander.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch unser Kumpel aus dem Saarland, der wegen des Regens seinen Urlaub abgesagt hatte. Nach einem kurzen Foto via WhatsApp und einem Telefonat steht fest, morgen am Samstag wird er doch noch anreisen. Ist schon eine coole Type. Und so passiert es am Samstag und wir bauen am Nachmittag sein Zelt auf. Zusammen (sorry) futtern und fressen sich meine Menschen und er dann von einer Köstlichkeit zur nächsten durch, wie mein Herrchen auch noch ganz stolz auf Instagram berichtet:

Und das war echt nicht alles, aber bevor Euch jetzt zu sehr das Wasser im Mund zusammenläuft, machen wir hier mal weiter. Ich finde nämlich, dass Fehrmarn echt ein chilliger Ort ist mit seiner Surfer- und VW-Bulli-Athmosphäre, den Hofcafés und der weiten Landschaft.

Die Villa im Orther Hafen

Also mal ganz ehrlich: Sylt war ja toll, keine Frage. Aber ein bisschen besser gefällt mir Fehmarn schon. Irgendwie lockerer und nicht so auf den Status bedacht. Da passt auch unser Zelten wunderbar mit rein.

Zwischendurch habe ich auch noch einen lustigen kleinen Bully (jetzt die Frenchie-Hunde mit „y“ am Ende, die VW-Autos) zum Spielen getroffen und Herrchen hat mal wieder ein richtig schönes Foto von mir in den Dünen gemacht. Wie gefällt Euch mein neues Halsband? Der Hersteller sitzt in Sankt Peter Ording. Ich denke, da möchte ich auch gern mal hin.

Leider sind unsere vier Tage dann auch wie im Flug vorbei und wir müssen wieder abbauen und heim fahren. Apropos fliegen: scheinbar nähert sich auch der Sommer dem Ende. Wallnau, wo sich unser Campingplatz befindet, ist ein Schutzreservat für diverse Wasser- und Zugvögel. Wir können dort täglich eintreffende Gänse aus dem Norden begrüßen, wie sie mit ihren markanten Formationen am Himmel fliegen und laut quakend grüßen.

Vor der Abreise gönnen wir uns aber noch mal ein schönes, sonniges Stündchen am Südstrand und ich nehme noch mal ein ausgiebiges Nickerchen, bevor wir über die Fehmarnsundbrücke gen Heimat steuern.

Auf der Rückfahrt machen meine Menschen noch einen Halt in Vielank, wo ich ebenfalls mein Abendbrot bekomme. Sie sagen, dass ihr das dortige Brauhaus auf jeden Fall mal besuchen sollt. Bier, Brause und Essen sind lecker und man kann wunderbar übernachten. Letzteres heben wir uns für ein anderes Mal auf und sind abends spät, aber glücklich wieder zu Hause.

Alles Liebe und bis bald,
Eure Pauli

#Boltenhagen


Pauli bloggt über ihren ersten Ostseeurlaub in Boltenhagen

Seit dem letzten Sommer auf Sylt muss ich zugeben, ja, ich bin ein Strand-Mops. Die Nordsee hat mir gut gefallen. In meiner Bucket List habe ich bereits vom Urlaub an der Ostsee geträumt. Denn wenn unsere Heimat schon an zwei Meere grenzt, möchte ich natürlich auch das zweite kennenlernen. Eigentlich sollte es ja Richtung Zingst gehen, aber da haben nichts mehr gefunden. Also haben meine Menschen sich mal wieder für Boltenhagen entschieden, denn dieser Ort ist ein ganz besonderer Platz für die beiden Erwachsenen. Also gucke ich mir das hier mal ganz genau an ;-).

Gut & günstig wohnen

Unsere Ferienwohnung haben wir rund 400m vom Strand entfernt im Sünslag. Das ist zwar sehr touristisch aber mal ehrlich, nicht jede Fewo akzeptiert mich süßen Vierbeiner und für ein österliches Hideaway muss es auch nicht immer teuer sein. So freuen wir uns über die sehr geräumige 3-Zimmer-Wohnung, die uns auch an nassen Tagen nicht die Decke auf den Kopf fallen lässt. Außerdem sind wir nach 50m in der Natur und da gehe ich eben noch am liebsten Gassi <3.

Natürlich sind wir gleich nach der Ankunft sofort ans Meer gegangen. Der erste Tag war für uns der Sonntag (9.4.) und der hat seinem Namen mehr als alle Ehre gemacht. Der Strand war krachend voll und die ersten Menschen lagen in Badeklamotten rum. Verrückt, oder? Auch der nette Strandkorbmensch mit dem leckeren Kaffee am Aufgang Nr. 17 erzählte uns, dass er den Strand so früh im Jahr noch nicht so voll gesehen hat. Leider hat das Wetter in den weiteren Tagen nicht mehr so gut mitgespielt und wurde aprilliger.

Tierpark Wismar

Was macht man bei durchwachsenem Aprilwetter? Richtig, einen Ausflug in die Umgebung. Unser erster führte uns in den Tierpark Wismar. Ich war auch ganz brav und habe mich mit allen Tieren ganz gut verstanden. Leider durfte ich aber in die vielen Gatter nicht mit rein, wo meine Menschen Rotwild, Dammwild, Lamas, Ziegen und Schafe füttern konnten. Spannend war es aber doch für mich, genauer gesagt für meine Nase, denn die rochen schon sehr spannend. Insgesamt ist der Tierpark ein toller Tipp für einen Besuch und danach ist nich genug Zeit für einen Bummel durch die Hansestadt Wismar.

Neue Kumpels

Natürlich treffe ich auch im Urlaub immer eine Menge anderer Hunde. Erstaunlich, wie vielen von ihren Besitzern der Kontakt verboten wird. Dementsprechend seltsam benehmen die sich dann auch und – jetzt wird es paradox – Herchen und Frauchen sind stets sehr erstaunt über das Verhalten ihres Vierbeiners. Aber es gibt natürlich auch Ausnahmen. Beim Eis essen zum Beispiel habe ich einen lustigen Retro Mops getroffen. Logisch, dass da die Chemie auf Anhieb stimmt. Aber auch bei unserem Ausflug in das nahe gelegene am Schloss Bothmer habe ich einen ganz sympathischen kleinen Freund gefunden. Ist er nicht süß, der 14 Wochen alte kleine Bulli?! Von weitem dachten wir, dass da ein Osterhase ausgeführt wird, aufgrund der großen Ohren.

Aber auch sonst habe ich natürlich eine ganze Menge ganz freundlicher und lieber Artgenossen getroffen. Ihr glaubt gar nicht, wie anstrengend vor allem dass du oben am Ostseestrand sein kann. Hinterher war ich immer ganz schön k.o.

Edit (15.4. nachmittags): Ich war eben noch mal unterwegs und, bäääm, ist es passiert! Ich habe endlich eine ebenbürtige Spielgefährtin getroffen. Erika. Blond, schlank und unglaublicj flink. Halt so wie ich. Muss an der Rasse liegen. Mensch, was hatten wir eben eine Stunde lang Spaß am Strand. Schade, dass wir morgen wieder fahren müssen ;-(.

Schloss Bothmer

Die Gegend um Boltenhagen, also der Klützer Winkel, bietet eine ganze Menge auch und gerade bei durchwachsenen Tagen. Wir haben uns zum Beispiel den tollen Park von Schloss Bothmer angesehen. Bei solchen Besichtigungen erfährt man immer eine ganze Menge über die Menschen, die hier einst gelebt haben und über die Geschichte des Ortes. Eine Anekdote kann ich euch nicht ersparen. Der Erbauer des Schlosses Johann Casper von Bothmer war zu seiner Zeit der Berater von Georg I., dem Hannoveraner auf dem englischen Thron. Der Dienstsitz des von Bothmer war das so genannte Bothmer-House, heute vielen besser bekannt als Downing Street No. 10, dem Dienst Sitz des britischen Premierministers. Was es nicht alles gibt :-D.

Und sonst so?

Auf jeden Fall lohnt ein Besuch an der Weissen Wiek mit seiner hübschen Marina, dem Dorfhotel und einem weiteren 4-Sterne-Hotel. Hier ist alles etwas schnieke, aber trotzdem einen Besuch wert.

Und auf jeden Fall solltet ihr mein neues Lieblingscafé besuchen, das Café Toka. Meinen Menschen haben Kuchen und Kaffee bestens geschmeckt und ich habe einen selbstgebackenen Hundekuchen erhalten. Da war sogar Leberwurst mit drin, köstlich.

Mein Fazit: Die Ostsee ist entspannter und weniger rauh als die Nordsee und Boltenhagen und umzu sind ein wunderbarer Ort zum Entspannen. Probiert es doch einfach mal selber aus!

Alles Liebe, Eure Pauli <3

#bucket-list

Pauli bloggt – über die ihre ganz persönliche bucket list für 2017

1. Dieser Wunsch geht direkt an meine Familie. Auch wenn ich oft den Anschein erwecke, nicht gern Gassi zu gehen, geht bitte drei mal am Tag mit mir raus. Wenn ich erstmal draußen bin finde ich das ganz klasse. Versprochen.


2. Mehr Leckerlies. Täglich. Ach, was sag ich, mehrmals am Tag. Und im Sommer bitte wieder das leckere Hunde-Eis in Potsdam <3. 


3. Waldmöpse besuchen in Brandenburg. Was, Ihr kennt die lustigen Waldmöpse von Loriot noch nicht? Dann wird es jetzt aber höchste Zeit dafür. Hier erfahrt Ihr mehr bei Wikipedia. Und hier könnt Ihr einen sehr sympathischen Bericht meiner Bloggerkollegen von Outdoor Hochgenuss könnt Ihr nachlesen: www.outdoor-hoch-genuss.de/waldmops-brandenburg-havel.


4. Ostseestrand unter den Pfoten spüren. Nachdem wir letzten Sommer an der Nordsee waren, würde mich jetzt mal die Ostsee interessieren. Vielleicht zu Ostern?! Zingst soll ganz schön sein, sagt Herrchen. Und um den Darßer Ort will er mit gehen. Das klingt spannend. Wie groß wohl dieser „Ort“ ist?


5. Himbeeren <3 <3 <3. Ich liebe Himbeeren, wirklich. Wegen mir könnte der Busch im Garten das ganze Jahr über diese köstlichen, kleinen Scheißerchen tragen. Und im nächsten Sommer schaffe ich auch, sie mir selber zu pflücken. Und natürlich auch Krabben, aber das kennt Ihr ja schon aus dem Sylt-Blog.


6. Spielzeug. Ich liebe Kuscheltiere und kann davon gar nicht genug bekommen. Am Besten schön plüschig und mit Ohren, Nasen oder was auch immer. Hauptsache, ich kann prima dran herum kauen. Und in dem Zusammenhang wünsche ich mir auch gleich für Frauchen neues Nähzeug, weil, die macht meine Kuscheltiere immer wieder so schön heile.


7. Mama besuchen. Das war richtig schön im letzten Juni, als ich mit Herrchen zum mopsigen Familientreffen gefahren bin. Bei unserem Kurzbesuch im November durfte ich wegen der neuen Babies nicht mit rein, aber das Spielen mit Tante Emmy war auch schön. Darum wünsche ich mir ein weiteres Familientreffen und wenn meine Brüder dann wieder so frech, dann …, dann …

Mama und ich im Herbst 2015 <3.


8. Frankreich erobern. Upps, ich glaube, dass darf ich so nicht sagen. Sorry. Also noch mal: Frankreich besuchen. Genauer gesagt die Normandie. Und zwar im Juni/Juli für mindestens drei Wochen. Ich übe auch schon mal fleissig Vokabeln für die französischen Hundekollegen.


9. Kuscheln. Hach, ich liebe es einfach. Ja, nennt mich ruhig eine Kuschelmaus. Ich stehe dazu und ich liebe es. Gern auch mal bei Ausflügen oder Restaurantbesuchen zwischendurch für ein paar Minuten auf dem Schoß. Ich brauche das einfach, obwohl ich eine selbstbewusste und selbstbestimmte junge Mopsdame bin. Basta.


10. Toben. Toben ist gut für die ganze Familie. Alle sind in Bewegung und es wird viel gelacht. Und ich stehe dabei natürlich im Mittelpunkt ;-). Da steht die Welt schon mal Kopf und wer dabei auch noch die lustige Grimasse schneiden kann, gewinnt. Wie findet Ihr meine?


So liebe Leute, das ist meine ganz persönliche bucket list für 2017. Zur Sicherheit mache ich das mal wie Beethoven (der Künstler, nicht der Hund) und nenne sie meine „Unvollendete“. Das Jahr hat ja schließlich noch nicht mal begonnen und wer weiß, was noch alles kommt. In dem Sinne, rutscht alle gut rein und bleibt gesund. Ich bin jetzt KO vom Schreiben und ziehe mal Punkt 9 vor ;-).

Eure Pauli