... und die berühmten Lavendelfelder dürfen antürlich nicht fehlen ••• Champ valensole6©P.Carrese

Von Möpsen, Mördern und Mila

Durchschnittliche Lesedauer: 3 Minuten

Neues von Detektiv-Mops Tyson aus der Provence

Eine Krimi-Serie von Pierre Lagrange

Hier könnt Ihr übrigens mein erstes Interview mit Tyson noch mal lesen. Beide Interviews waren mit ein mopsiger Spaß und sind unentgeltliche Werbung bzw. eine andere Art der Rezension für die Bücher von Pierre Lagrange.

Pierre Lagrange - Schatten der Provence (Buchtitel)
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Frage 1: How about “Angst”?

Schön mal wieder mit Dir zu sprechen lieber Tyson. Am meisten freue ich mich ja, dass es Dir bei Deinen Abenteuern noch gut geht. Hast Du eigentlich keine Angst bei Euren Unternehmungen?

Dauernd. Der Chef hat eine Gabe, sich permanent in brenzlige Situationen zu bringen. Manchmal habe ich Glück. Dann bin ich gerade im Blumenladen. Ich rede mir ein, dass das an seiner Intuition liegt. Wenn es richtig haarig wird, lässt er mich meist bei seiner Freundin. Aber vielleicht rede ich mir das auch nur ein. Vielleicht macht er das nicht aus Rücksicht, sondern weil ich ihm sonst im Wege wäre. seufzt

Mein Papa Casanova - so sieht Tyson in meiner Vorstellung aus ••• Foto: https://www.mops-und-bully.de/unsere-mops-deckr%C3%BCden/
Sieht so Tyson aus?!

Frage 2: Provence = mörderisch was los?!

Vier Kriminalfälle hast Du zusammen mit Albin gelöst. Fall 5 scheinbar auch schon, denn der ist ja bereits für 2020 angekündigt. Ist das normal bei Euch da in der Provence, dass sich da so viele Kriminelle tummeln? Liegt das an den vielen reichen Leuten, die da wohnen?

Ja, Fall 5 ist für das Frühjahr angekündigt, und wer weiß, was möglicherweise zur Winterzeit noch so alles passieren kann. Ehrlich gesagt: Woran das liegt, weiß ich auch nicht. Hier gibt es sicher eine Menge reiche Leute. Es gibt auch viele Kriminelle. Aber nicht mehr als woanders. Vielleicht liegt es am Lavendel. Wenn die Leute zu viel daran schnuppern, drehen sie durch. Oder es scheint ihnen zu viel Sonne auf den Kopf. Es mag aber auch daran liegen, dass der Chef einen guten Spürsinn hat und Kriminelle einerseits anzieht wie Motten das Licht – und andererseits aufspürt wie ein Trüffelschwein.

Frage 3: Bin ich Mila?

Mal ehrlich, wir müssen reden. Und lüg mich jetzt nicht an. Eine Frau merkt das sofort! Ein Roman ist ja immer auch eine Fiktion, die auf abgewandelten Tatsachen beruht. War ich etwa die Vorlage für die schwarze Möpsin Mila?

Oh, diese heiße Ukrainerin? Also: Du bist sicherlich ebenfalls nicht von schlechten Eltern, Pauli, gar keine Frage. Tatsächlich siehst Du ihr durchaus ähnlich, aber ich muss Dich ein wenig enttäuschen. Dieser Bursche (Anmerkung der Redaktion: Pierre Lagrange), der dauernd über uns schreibt, kennt so ein paar Möpse, und er hat sich gedacht, dass da vielleicht noch ein zweiter Mal auftauchen könnte – und dann am besten eine Möpsin, und da ich eher hell bin, hat er gedacht: Wenn, dann ist sie dunkel! Aber: Wer weiß. Vielleicht hat er im Unterbewusstsein ja auch etwas an dich gedacht, in dessen Kopf gehen dauernd alle möglichen verrückten Dinge vor, weißt Du?

Pauli kuschelt mit ihrem Einhorn und möchte besonders süß für Tyson aussehen
Bin ich nicht auch süß?

Frage 4: #Mopsleaks

Mila und Du, geht da noch was im nächsten Band? Was kannst Du meinen Leser*innen heute schon sagen? Und zier Dich jetzt nicht so, ich sage nur #Mopsleaks!

Also: Ich hoffe das! Und ich liege dem Chef dauernd damit in den Ohren! Ich kann daher wirklich nicht sagen, WAS da noch so alles gehen wird und ob. Dieser Schreiberling hat gesagt: „Man nennt das Loveinterest, Tyson.“ Also: Der Held, ich, muss immer jemanden haben, mit dem etwas gehen KÖNNTE, damit die Leserinnen denken: Oh, ob da wohl noch was geht? Das soll mit der Spannung zu tun haben. Ich kann nur sagen: Ich pfeife auf die Spannung! Folter ist das!

Frage 5: Ab in den Urlaub

Zurück zur Provence. Dieser zauberhafte Flecken Erde wird in ganz vielen Büchern und Geschichten beschrieben. Du lebst da. Magst Du bitte mal ganz offen sagen, ob wir alle mal als Touristen zu Besuch kommen sollen oder ob Euch Einheimische so viel Bewunderungen inzwischen nerven?

Bitte alle zu Besuch kommen. Manche Einheimische mögen darüber nörgeln, aber die nörgeln sowieso dauernd. Kaum machen mal Influencerinnen Selfies in den Lavendelfelder, schon gehen Bauern protestieren und sehen ihren Lavendel als kulturelles Erbe in seiner Existenz bedroht. Okay, man muss ja nicht alles zertrampeln. Bisschen Respekt ist schon wichtig. Und ich meine: Wen nervt schon Bewunderung? Ich könnte mich jedenfalls den ganzen Tag lang bewundern lassen. Aber im Ernst: Hier ist es wirklich schön, und wer bereits mal hier war, wird das bestätigen. Viele kommen immer wieder – und da, wo ich lebe, ist es eh am allerschönsten: im Vaucluse.

Die Ockerbrüche, für beige Möpse sicherlich okay. Ich als schwarzer Mops sehe da bestimmt schnell lustig aus ••• Les ocres de Roussillon© C.Chillio - CRT PACA
Les ocres de Roussillon

Danke

Lieben Dank Tyson, dass Du Dir die Zeit wieder mal genommen hast. Grüß mir bitte auch den Pierre Lagrange ganz herzlich. Und lass ja Deine Pfoten von Mila mein Freund. Wenn Du mal eine richtige Möpsin kennenlernen willst, besuch mich einfach mal an der Elbe in Magdeburg oder wer weiß, vielleicht komme ich ja auch mal ins Vaucluse?!

Bis bald,
Eure Pauli

Sharing is caring, danke 🙂

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