#Gardasee

Pauli bloggt über eine Sommerwoche im Herbst am Gardasee

Jetzt beginnt in etwas mehr als zwei Tagen bereits das Jahr 2018 und ich habe meine letzte Reise noch gar nicht aufgeschrieben (#shameonme). Dabei war ein wunderbarer Sommerurlaub im Oktober am Gardasee. Wie das genau war, das erzähle ich Euch jetzt.

Unser Blick auf Sirmione von Sirmione di Lugana aus

Nach einer kurzweiligen Anreise mit je einer Übernachtungen bei unseren Verwandten in Weißensee (bei Sömmerda, Thüringen) zur Hauseinweihung und einer weiteren Nacht in Mittenwald (Bayern) sind wir am Anreisetag nur noch 300 km zum Gardasee gefahren. Die Sonne begleitete uns den ganzen Tag und steigerte die Urlaubsfreunde, hatten wir doch am Vortrag eher Regen und graues Wetter. Lieder waren auch die ersten drei Tage am Gardasee diesig, aber dennoch schön warm und nur ab und an waren Wolken vor der Sonne.

Sirmione

Der Namensgeber unseres Ortes, die Halbinsel mit der historischen Altstadt von Sirmione ist schon etwas besonderes. Vor allem, weil man erstmal eine Weile latschen muss, bis man vom Parkplatz angekommen ist. Denn, das solltet Ihr wissen, hier ist es wohl 365 Tage im Jahr brechend voll. Dennoch lohnt ein Besuch, weil die Häuser und Gassen wirklich schön sind und außerdem gibt es hier das größte Eis, dass ich jemals gesehen habe (übrigens zu groß zu fotografieren).

Sirmione di Lugana

Unser Ort wurde wohl nach dem Wein benannt, oder was es doch umgekehrt? Nun ja, der Ort war früher da und die Lugana-Traube, eine autochthone Rebsorte wird seit 50 Jahren erfolgreich kultiviert. Warum ich das sogar als Mops weiß? Ganz einfach, während unseres Besuchs fand ein kleines Straßenfest statt und es wurde eine Skulptur zu Ehren des Jubiläums von den Winzern des Ortes eingeweiht. Wir haben ganz oft die Sonne oder auch den Mond im Jugendstil-Café „La Fenice“ direkt am Ufer genossen. Ich habe zumindest immer Wasser bekommen, meine Menschen noch viel mehr Leckerereien. Und weil ihnen der Wein so gut geschmeckt hat, haben sie auch die Weingüter „Perla del Garda“ und „Ca‘ dei Frati“ besucht. Danach war unser Kofferraum voll und Herrchen hat gestrahlt. Ich gönne ihm den Spaß.

Verona

Natürlich waren wir auch auf den Spuren von Romeo und Julia in Verona. Ich bin schließlich ein Mädchen und als solches romantisch veranlagt. Zuerst musste ich allerdings mit Herrchen von der Arena warten, denn Hunde dürfen da nicht rein. Ich frage mich schon warum, sieht irgendwie eher nach Trümmern aus, der Schuppen. Da werde ich wohl kaum noch etwas kaputter machen können. Egal, wir haben einfach dem bunten Treiben auf dem Platz vor der Arena zugeschaut und sind später mit alle zusammen durch die Gassen geschlendert.

Lecker gegessen haben wir bei der „Osteria Macafame„. DAs war grossartig für meine Menschen, ich habe ja wieder nur doofes Wasser bekommen (okay, und ein paar Leckerlies).

Weiter ging es dann aber mit dem Stadtbummel und der Suche nach Julia Balkon, den wir dann auch wirklich gefunden haben. Wären da nicht hunderte andere Touristen gewesen, hätten wir ihn wahrscheinlich übersehen. So wirklich spektakulär ist er nicht.

Grazie Enzo

Auf der Hinfahrt hatten wir es schon auf den Autobahnschildern gesehen, es ist nicht allzu weit weg. Also haben wir uns einen Tag mal früher aufgemacht und sind nach Modena und Maranello gefahren. Auf den Spuren des „Cavallo nero“. Dabei haben meine Menschen zwei tolle Museen erlebt und Herrchen hatten schon wieder so einen beseelten Blick wie nach dem Wein-Einkauf. Komisch, womit sich Menschen so begeistern können. Ich durfte natürlich nicht mit rein und Frauchen hat mit mir einfach die nähere Umgebung erkundet und wir haben uns gesonnt. Mädelssachen halt ;-).

Unser Fazit: Modena ist schöner als Museum. Aber Maranello ist dennoch Pflicht, denn nirgendwo seht Ihr mehr Ferrari auf den Straßen und hört die Karren röhren.

Und dann ist es mir auch noch gelungen, eine riesengroße Verschwörung (neudeutsch: Fake-News) aufzudecken:

Usprünglich sollte der stolze schwarze Mops (it. Carlino nero) das Wappen der Sportwagenschmiede zieren und nicht der eitle schwarze Hengst (it. Carvallo nero). Der Fehler wird dem Mitarbeiter Giovanni L. zugeschrieben, der seinerzeit als Rummel- und Kunstmaler das Wappen als Auftragsarbeit für eine Kiste Grappa erstellt hat und im Suff nur Pferde malen konnte.

Hier das untrügliche Beweisbild, das die Eleganza und Bescheidenheit des Carlino nero eindeutig unter Beweis stellt. Auf das die Ehre der gesamten Rasse damit gerettet sei.

Nachbarorte

Als besondere Tipps für Ausflüge kann ich Euch noch die beiden Nachbarorte „Peschiera del Garda“ und Desenzano del Garda“ empfehlen. Tolle, alte Gassen, viel Gastronomie draußen und schöne Shops zum bummeln.

In Peschiera del Garda haben meine Menschen super lecker bei der „Osteria in Strada“ geschlemmt. Wirklich leckeres Street-Food „italian style“.

Mit ein paar Impressionen aus Desenzano del Garda verabschiede ich mich vom Gardasee und von Euch für heute:

Auf der Rückfahrt waren wir dann noch in Pertisau am Achensee in Tirol (Österreich) und in Bayreuth. Das waren schöne 12 Tage, vor allem, weil wir noch mal richtig viel Sonne hatten.

Macht es gut,
Eure Pauli <3

Mafioso oder was?!?

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